• Die Hörsturzstudie (HODOKORT-Studie)



Herzlich Willkommen

Gern laden wir Sie ein, sich hier über eine große, multizentrische klinische Studie zur Therapie des Hörsturzes zu informieren

Ein Hörsturz ist eine plötzlich auftretende, einseitige Schwerhörigkeit ohne erkennbare Ursache. Etwa 150.000 Menschen erleiden im Jahr in Deutschland einen Hörsturz.

Behandelt wird der Hörsturz häufig mit der Gabe von Kortikosteroiden. Es wird vermutet, dass sich die Hörerholung nach einem Hörsturz durch die Gabe eine hoher Dosis von Kortikosteroide verbessert. Dies ist nicht gesichert.

Das Ziel der von der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg koordinierten, gemeinsam mit dem Deutschen Studienzentrum für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DSZ-HNO) initiierten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten „HODOKORT“-Studie ist, zu untersuchen, ob eine Hochdosis-Steroidtherapie wirksamer ist als eine Therapie mit einer niedrigeren Dosis, die derzeit international als Standard einer Steroidtherapie angesehen wird. Damit soll eine valide Datenlage geschaffen werden, die es erlaubt, Menschen, die unter Hörsturz leiden, wirksam zu behandeln.

Die Studie wird unter der Leitung der Universitätsmedizin Halle (Saale) und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Studienzentrum für HNO-Heilkunde und dem KKS Halle an 40 Studienzentren in Deutschland durchgeführt.


Die HODOKORT-Studie zur Hörsturztherapie wird mit zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Das BMBF hat in seinem aktuellen Newsletter zur Gesundheitsforschung vom Februar 2017 einen Artikel zur HODOKORT-Studie veröffentlicht.


Die HODOKORT-Studie wird gefördert durch: